Traktor in Pekannuss Plantage

Eine echt
amerikanische Nuss

Die Pekannuss ist die einzige große Baumnuss, die in Amerika heimisch ist. Ihre Geschichte ist daher auch die Geschichte der frühen Siedler und der amerikanischen Ureinwohner.

Ein amerikan­isches Kulturerbe

Vor über 100 Millionen Jahren wuchsen sie bereits im fruchtbaren, nährstoffreichen Boden entlang der vielen Flüsse, die sich durch den Südosten der heutigen Vereinigten Staaten ziehen – die mächtigen Pekannussbäume. Sie tragen die einzige große Baumnuss, die in den USA heimisch ist, und kommen auch nur in Amerika natürlich vor.

Die Pekannuss kann auf eine längere Geschichte zurückblicken als die USA selbst und ist untrennbar mit den Traditionen, der Kultur und natürlich der Küche des Landes verbunden. Pekannüsse sind heute eine der wenigen in den USA einheimischen Früchte, die sich auch international einer großen Nachfrage erfreuen. Die Vereinigten Staaten produzieren aktuell über 80 % der Pekannüsse auf der Welt.

Für die amerikanischen Ureinwohner waren die von ihnen ursprünglich als „Pecanes“ bezeichneten wilden Pekannüsse insbesondere während der Herbstmonate eine wichtige Nährstoffquelle. Außerdem erfanden sie durch die Vergärung von Pekannusspulver das Getränk „Powcohicora“ und damit die vermutlich erste Nussmilch der Welt.

Wer Pekannüsse anbaut, weiss, dass er es mit einer ganz besonderen Frucht zu tun hat. Zahlreiche amerikanische Familien haben die Tradition des Pekannuss­anbaus mit stolz von Generation zu Generation weitergegeben.

Nachdem sie jahrhundertelang wilde Pekannüsse gesammelt hatten, begannen die amerikanischen Ureinwohner schließlich damit, Pekannussbäume zu pflanzen und die Ernte europäischen Entdeckern feilzubieten. Diese waren sofort von der Pekannuss begeistert und trugen die Kunde von der lokalen Köstlichkeit – und die Nüsse selbst – in die ganze Welt.

Nährstoffreiche Böden, warmes Klima, viel Sonne, genug Wasser und natürlich die Anbauer, die sich liebevoll um ihre Pflanzen kümmern – das ist das Erfolgsrezept der American Pecans™. Auch mehr als eine Prise Geduld gehört dazu, denn bis ein Pekannussbaum voll Früchte trägt, vergehen fast 10 Jahre. Glücklicherweise kann dieser größte Baum aus der Gattung der Hickorygewächse dann über 100 Jahre lang Nüsse bilden.

Wer Pekannüsse anbaut, weiß, dass er es mit einer ganz besonderen Frucht zu tun hat. Zahlreiche amerikanische Familien haben die Tradition des Pekannussanbaus mit stolz von Generation zu Generation weitergegeben. Pekannüsse haben nicht nur einen besonderen Platz in der amerikanischen Geschichte, sondern verleihen vielen typisch amerikanischen Gerichten ihren charakteristischen Geschmack – allen voran natürlich der traditionellen Pecan Pie.

Mit ihrer vollmundigen, butterweichen Konsistenz, ihrer natürlichen Süße und zahlreichen gesunden Nährstoffen bestechen die Nüsse nicht nur in den USA, sondern überall auf der Welt. Haben Sie sie schon probiert?

Die Geschichte der Pekannuss

6100 v. Chr.

Archäologen schätzen, dass Fossilien von Früchten und Blättern der Pekannuss an den Ufern des Rio Grande zu dieser Zeit entstanden.

15. Jhd.

Für die Ureinwohner Nordamerikas waren die nährstoffreichen wilden Pekannüsse ein wichtiger Teil der Ernährung. Blätter und Rinde des Pekannussbaums nutzten sie zu medizinischen Zwecken.

1528

Der Spanier Cabeza de Vaca erlitt in der Nähe von Galveston im heutigen Texas Schiffbruch und geriet in Gefangenschaft des dort ansässigen Stammes der Karankawas, wobei er als erster Europäer mit Pekannüssen in Berührung kam.

1758

Französische Siedler aus New Orleans verhalfen einer Süßigkeit mit Pekannuss, der Pecan Praline, zu großer Bekanntheit.

1772

Auf Long Island im Bundesstaat New York wurden erstmals in der Geschichte der USA Pekannussbäume gepflanzt.

1775

Thomas Jefferson pflanzte in Monticello Pekannussbäume und schickte Saatgut an George Washington, der daraufhin eigene Bäume zog – die heute ältesten in Mount Vernon.

1802

Französische Siedler begannen, Pekannüsse auf die Karibischen Inseln zu exportieren.

1846

Auf der Oak-Alley-Plantage in Louisiana wurde zum ersten Mal ein wilder Pekannussbaum erfolgreich veredelt und die traditionsreiche Zucht neuer Sorten begann.

1886

Zum ersten Mal wurde ein Rezept für Pecan Pie veröffentlicht.

1919

Der Pekannussbaum wurde zum offiziellen Staatsbaum von Texas erklärt.

1982

Alabama machte die Pekannuss zu einem offiziellen Wahrzeichen des Bundesstaates.

2008

In Arkansas erhielt die Pekannuss den Status eines offiziellen Wahrzeichens.

2016

Nach Einführung einer landwirtschaftlichen Marktordnung für Pekannüsse durch die USDA wurde der American Pecan Council gegründet.

Pekannüsse besitzen viele beeindruckende gesundheitliche Vorteile.

Wenn es um Amerikas einheimische Nuss geht, ist großartiger Geschmack nur der Anfang. Diese nährstoffreiche Nuss ist herzgesund mit kraftvollem Protein und verfügt über mehrere gesundheitsfördernde Nährstoffe und bioaktive Verbindungen. Die Pekannuss hat sich ihren Ruf als Kraftpaket für die Ernährung zu Recht verdient.

American Pecan

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